In den ersten Jahren des Internet, etwa 1995 bis 2000, dominierten E‑Mail‑Provider wie GMX, WEB.DE und Telekom die Landschaft der Online‑Login‑Systeme. Die meisten Nutzer konnten sich mit einem einzigen Passwort per Desktop‑Browser anmelden – ein Prozess, der kaum Sicherheits- oder Komfortaspekte berücksichtigte. Die Schaffung gemeinsamer Standards, etwa SMTP oder POP3, legte den Grundstein für das erste digitale Identitätsmanagement.
Mit dem Aufkommen von sozialen Netzwerken und dem Trend zu Cloud‑Speicherlösungen in den 2000er Jahren wurde das Konzept der Anmeldung komplexer. Plattformen wie Outlook und IONOS begannen, Web‑Apps anzubieten, die nicht nur E‑Mail, sondern auch Kalender und Dokumentenverwaltung kombinierten. Diese Dienste stellten erste API‑basierte Login‑Möglichkeiten bereit und eröffneten damit neue Integrationsmöglichkeiten für Drittanbieter.